Wissensbereich

Hier finden Sie begleitendes Material zu den Videos, sowie weiterführende Literatur.

Allgemeines Cannabis-Wissen

Wer darf medizinisches Cannabis verschreiben?
Wer ist der typische Cannabispatient?
Bei welchen Indikationen kann medizinisches Cannabis verschrieben werden?
Welchen Patienten darf medizinisches Cannabis verschrieben werden?
Wie können Sie cannabis-basierte Arzneimittel verabreichen?
Was ist die Begleiterhebung?
Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse cannabis-basierte Medikamente?
Benötigen Sie generell eine Genehmigung der Krankenkasse?
Welche Nebenwirkungen können bei cannabis-basierten Arzneimitteln auftreten?

Chemotherapie und HIV/AIDS-induzierte Kachexie und Anorexie

Kachexie und Anorexie sind schädliche Syndrome, die häufig bei HIV/AIDS- und Krebspatienten auftreten. Diese Syndrome führen zu Unterernährung und können die Genesung der Patienten verlangsamen und ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Medizinisches Cannabis hilft HIV/AIDS- und Krebspatienten nachweislich, ihr Gewicht zu erhöhen oder zu halten und ihren Appetit zu steigern. 

Die folgenden Studien zeigen Belege für die Verwendung von medizinischem Cannabis bei der Bekämpfung von Kachexie und Magersucht bei HIV/AIDS- und Krebspatienten. 


Studien

Chronischer Schmerz

Medizinisches Cannabis und Cannabispräparate haben sich als wirksam erwiesen, um chronische Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. 

Medizinisches Cannabis lindert nachweislich sowohl neuropathische als auch nicht-neuropathische chronische Schmerzen bei Patienten mit den verschiedensten Erkrankungen, darunter:

  • Chronische Migräne/Kopfschmerzen
  • Multiple Sklerose
  • HIV-assoziierte sensorische Neuropathie 
  • Diabetes-induzierte Neuropathie
  • Krebs 
  • Fibromyalgie
  • Sichelzellenanämie

Die folgenden Studien liefern Belege für die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei der Behandlung chronischer Schmerzen.

Studien

HIV-bedingte Erkrankungen

Anti-retrovirale Therapien (ART) senken die Viruslast bei HIV-positiven Patienten wirksam und ermöglichen ihnen ein normales Leben mit einer nahezu normalen Lebenserwartung. Bei Menschen mit HIV (PLWH) treten jedoch vermehrt neurokognitive Beeinträchtigungen, Atherosklerose, Leberfibrose und Schlafstörungen auf. Viele dieser Komorbiditäten werden durch die chronische Entzündung bei ART-behandelten HIV-Patienten verursacht, die auf die niedriggradig kontrollierte Infektion zurückzuführen ist. 


Medizinisches Cannabis reduziert nachweislich die Entzündung bei HIV-Infizierten, was das Auftreten von Komorbiditäten verringern kann. Es wurde auch festgestellt, dass medizinisches Cannabis das Auftreten von neurokognitiven Beeinträchtigungen bei HIV-Infizierten verringert.


Die folgenden Studien zeigen Belege für die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis zur Verringerung der Häufigkeit von Komorbiditäten bei Menschen, die mit HIV leben.


Studien

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der eigene Körper die Schutzschichten angreift, die unsere Nerven bedecken. Dadurch wird das Nervensystem geschädigt, was zu Problemen bei der Kommunikation des Gehirns mit dem Körper führt. MS ist eine fortschreitende Krankheit, was bedeutet, dass sie sich mit der Zeit verschlimmert. Derzeit gilt MS als eine unheilbare Erkrankung, aber es gibt Behandlungen, um einige der Symptome der Krankheit zu lindern. So hat sich gezeigt, dass medizinisches Cannabis Muskelsteifheit, Schmerzen und Spastizität bei MS-Patienten verringert und damit ihre Lebensqualität erhöht.

Studien

Neuropathische Schmerzen

Neuropathische Schmerzen werden durch ein geschädigtes Nervensystem verursacht, das in unangemessener Weise Schmerzsignale an das Gehirn sendet. Neuropathische Schmerzen werden häufig durch folgende Krankheiten verursacht: 

  • Krebs
  • Multiple Sklerose
  • HIV
  • Fibromyalgie
  • Diabetes

Es gibt nur sehr wenige Therapien zur wirksamen Behandlung neuropathischer Schmerzen und viele Patienten sprechen nicht einmal auf diese Behandlungen an. Es hat sich gezeigt, dass medizinisches Cannabis und Dronabinol  neuropathische Schmerzen auf sichere und wirksame Weise erheblich lindern können und das bei sehr geringem Auftreten von Nebenwirkungen. Diese Schmerzlinderung wurde auch mit einer verringerten Konnektivität bestimmter Gehirnmechanismen in Verbindung gebracht, die an neuropathischen Schmerzen beteiligt sind. 


Die folgenden Studien liefern Belege für die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis zur Linderung von neuropathischen Schmerzen.

Studien

Opioid-sparing

Opioide werden am häufigsten zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt; der Missbrauch von Opioiden ist jedoch weltweit auf dem Vormarsch. Durch die Verabreichung alternativer Behandlungen parallel zu Opioiden kann der Patient den Opioidkonsum/die Opioiddosis reduzieren, ohne dass die schmerzlindernde Wirkung nachlässt. Dieses Konzept wird als Opioid-sparing bezeichnet. Es hat sich gezeigt, dass medizinisches Cannabis die Opioiddosis bei der Behandlung chronischer Schmerzen reduzieren kann.

Die folgenden Studien belegen die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis als alternatives oder ergänzendes Analgetikum zur Opioidbehandlung. 

Studien

Palliativmedizin bei Krebs

Krebspatienten leiden neben den Schmerzen, die mit der Krankheit einhergehen, zusätzlich unter zahlreichen Nebenwirkungen der Krebstherapien. Medizinisches Cannabis hat sich als sichere und gut verträgliche Palliativtherapie für Krebspatienten erwiesen, da es unter anderem folgende Symptome lindert:

  • Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen
  • Anorexie
  • Kachexie 
  • Schlafstörungen
  • Unruhe 
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Kopfschmerzen 
  • Pruritus (juckende Haut)

Die folgenden Studien liefern Belege für die Verwendung von medizinischem Cannabis in der Palliativmedizin bei der Krebsbehandlung.

Studien

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CBD

CBD ist neben THC eines der bekanntesten Bestandteile von Cannabis. Im Gegensatz zu THC wirkt es allerdings nicht psychoaktiv, weshalb es nicht denselben Vorschriften unterliegt. CBD bindet an die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 agonistisch, was bedeutet, dass es die Signalwege blockiert. Da CBD die Rezeptoren auf entgegengesetzte Weise bindet als THC, hat man festgestellt, dass es die unerwünschten Nebenwirkungen von THC reduziert. CBD hat nachweislich eine entzündungshemmende, antioxidative, krampflösende und antiemetische Wirkung.

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Cannabinoide

Cannabinoide sind eine Familie von Molekülen, die an Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Körper binden. Endogene Cannabinoide werden von unserem eigenen Körper hergestellt, aber auch Pflanzen wie Cannabis produzieren ihre eigenen Cannabinoide. In Cannabispflanzen wurden über 100 Cannabinoide gefunden, wovon die beiden bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Cannabinoide Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sind.

Die relativen Anteile dieser beiden Cannabinoide werden zur Unterscheidung zwischen verschiedenen Cannabissorten verwendet. Sie können grob als THC-reich (CBD-arm), CBD-reich (THC-arm) oder ausgewogenes THC/CBD-Verhältnis kategorisiert werden.

Cannabinoide werden von der Cannabispflanze als Säure produziert und müssen decarboxyliert werden, damit sie zu einem aktiven pharmakologischen Molekül und vom menschlichen Körper verstoffwechselt werden können. Dieser Decarboxylierungsprozess kann durch UV-Strahlung, Erhitzung oder längere Lagerung erfolgen.

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Cannabis-Arten

Cannabis sativa und Cannabis indica sind Cannabissorten, die für medizinische Zwecke verwendet werden. Es gibt auch Hybridsorten zwischen den beiden Arten. Sativa-dominante Pflanzen sind größer und haben hellgrüne Blätter, während Indica-dominante Sorten kleiner sind und breitere Blätter aufweisen. Früher ging man davon aus, dass sativadominierte Sorten eine belebende und energetisierende Wirkung haben, während indikadominierte Sorten eher beruhigend und entspannend wirken. Heute ist jedoch bekannt, dass das Terpenprofil der Pflanze die Wirkung beeinflusst.

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Cannabis-Varianten

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Cannabis-Varianten, die aufgrund ihrer bestimmten Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, THC- oder CBD-Gehalt gezüchtet werden. So werden beispielsweise medizinische Sorten wegen ihres Cannabinoidgehalts angebaut, während Hanfsorten einen geringeren Cannabinoidgehalt aufweisen, da sie vorrangig aufgrund ihrer Fasern angebaut werden. Auch medizinische Sorten, die sich in ihrem THC- und CBD-Gehalt unterscheiden, können Eigenschaften aufweisen, die für unterschiedliche medizinische Indikationen besser geeignet sind.

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Cannabisbestandteile

In Cannabis wurden über 600 Verbindungen mit pharmazeutischen Eigenschaften  identifiziert. Terpene und Cannabinoide gelten dabei als Hauptgruppen - insgesamt wurden über 100 Cannabinoide und 150 Terpene isoliert. Die beiden am weitesten verbreiteten und pharmakologisch relevanten Cannabinoide sind Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).

Cannabispflanzen produzieren diese Cannabinoide jedoch in einer sauren Form, der Tetrahydrocannabinolsäure (THCA) und der Cannabinolsäure (CBDA). Erst unter dem Einfluss großer Hitze werden die beiden Verbindungen zu THC und CBD oxidiert.

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Caryophyllen

Caryophyllen ist ein Terpen.

Die einzelnen Terpene können unterschiedlich auf den Körper wirken. Die Mischung der in einer Cannabis-Sorte vorhandenen Terpene bezeichnet man als Terpen-Profil. Dieses beeinflusst die Wirkung der jeweiligen Sorte auf den Patienten:

Aromen: pfeffrig, holzig, würzig

Wirkung: schlaffördernd, anti-phlogistisch, analgetisch, relaxierend

Weiteres Vorkommen: Hopfen, Pfeffer, Nelke, Basilikum, Oregano

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Endocannabinoid-System (eCS)

Das Endocannabinoid-System (eCS) ist ein Signalisierungssystem im menschlichen Körper. Seine Aufgabe ist es, den Körper in einem gesunden, stabilen Zustand, der Homöostase, zu halten. Das bedeutet, dass es als wichtiger Teil des Nervensystems verschiedene physiologische Prozesse, wie Verdauung, das Herz-Kreislauf System, Schmerz, Fortpflanzung, Appetit, Regulierung von Stress etc. im Gleichgewicht hält. Die wichtigsten Signalmoleküle im ESC sind Cannabinoide, die von unserem eigenen Körper (endogen) produziert werden. Die Hauptbestandteile des ESC sind:- Endogene Cannabinoide (das Signal)- Cannabinoid-Rezeptoren (der Empfänger) - Enzyme, die Cannabinoide synthetisieren/abbauen Cannabinoide können auch von Pflanzen wie Cannabis produziert werden, die als Phytocannabinoide bekannt sind. Diese Phytocannabinoide können ebenfalls einige der gleichen Rezeptoren binden wie endogene Cannabinoide. Das ist der Grund, warum Cannabis überhaupt auf den menschlichen Körper wirkt. Es gibt zwei wichtige Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Körper (CB1 und CB2). Diese Rezeptoren sind über den gesamten menschlichen Körper verteilt, befinden sich jedoch bevorzugt auf verschiedenen Zelltypen im menschlichen Körper. Verschiedene Cannabinoidmoleküle in Cannabis können sich unterschiedlich an CB1- und CB2-Rezeptoren binden. Da sich die Rezeptoren hauptsächlich auf verschiedenen Zelltypen und an verschiedenen Stellen im Körper befinden, haben die einzelnen Cannabinoidmoleküle unterschiedliche Wirkungen auf den Körper und bergen unterschiedliches therapeutisches Potenzial.

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Entourage-Effekt

Jeder Bestandteil von Cannabis hat eine spezifische Wirkung auf den menschlichen Körper. Wenn dabei verschiedene Bestandteile kombiniert werden, kann dies zu einer optimierten und verstärkten Wirkung führen, der sogenannte Synergie- beziehungsweise Entourage-Effekt. Dieser beschreibt das Zusammenwirken aller Cannabis-Bestandteile, wie der Cannabinoide THC und CBD sowie der Terpene. Durch die Synthese der verschiedenen Verbindungen können auch unerwünschte Nebenwirkungen von cannabis-haltigen Arzneimitteln im Vergleich zu Extrakten/Synthetika mit nur einer Verbindung verringert werden.

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Humulen

Humulen ist ein Terpen.

Die einzelnen Terpene können unterschiedlich auf den Körper wirken. Die Mischung der in einer Cannabis-Sorte vorhandenen Terpene bezeichnet man als Terpen-Profil. Dieses beeinflusst die Wirkung der jeweiligen Sorte auf den Patienten:

Aromen: holzig, erdig

Wirkung: anti-phlogistisch, analgetisch, appetitzügelnd

Weiteres Vorkommen: Hopfen, Koriander

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Limonen

Limonen ist ein Terpen.

Die einzelnen Terpene können unterschiedlich auf den Körper wirken. Die Mischung der in einer Cannabis-Sorte vorhandenen Terpene bezeichnet man als Terpen-Profil. Dieses beeinflusst die Wirkung der jeweiligen Sorte auf den Patienten:

Aromen: zitronig

Wirkung: thymoleptisch, stressabbauend, anxiolytisch

Weiteres Vorkommen:  Zitrusschalen, Wacholder, Pfefferminze

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Linalool

Linalool ist ein Terpen.

Die einzelnen Terpene können unterschiedlich auf den Körper wirken. Die Mischung der in einer Cannabis-Sorte vorhandenen Terpene bezeichnet man als Terpen-Profil. Dieses beeinflusst die Wirkung der jeweiligen Sorte auf den Patienten:

Aromen: zitronig, blumig, würzig

Wirkung: sedierend, stressabbauend, schlaffördernd, anxiolytisch, analgetisch 

Weiteres Vorkommen: Lavendel, Lorbeer, Rosenholz


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Myrcen

Myrcen ist ein Terpen.

Die einzelnen Terpene können unterschiedlich auf den Körper wirken. Die Mischung der in einer Cannabis-Sorte vorhandenen Terpene bezeichnet man als Terpen-Profil. Dieses beeinflusst die Wirkung der jeweiligen Sorte auf den Patienten:

Aromen: zitronig, moschusartig

Wirkung: sedierend, stressabbauend, anti-phlogistisch

Weiteres Vorkommen: Mango, Thymian, Zitronengras, Zitrusfrüchte

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Pinen

Pinen ist ein Terpen.

Die einzelnen Terpene können unterschiedlich auf den Körper wirken. Die Mischung der in einer Cannabis-Sorte vorhandenen Terpene bezeichnet man als Terpen-Profil. Dieses beeinflusst die Wirkung der jeweiligen Sorte auf den Patienten:

Aromen: pikant, nadelholzig

Wirkung: konzentrationsfördernd, anti-phlogistisch, bronchodilatorisch 

Weiteres Vorkommen: Nadelbäume, Salbei, Wacholder


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Strahlung

Strahlung ist nichts anderes als die Abgabe von Energie, die in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eingesetzt wird, z. B. in der Mikrowelle und bei der Desinfektion. In der pharmazeutischen Produktion ist die Bestrahlung ein standardisiertes Verfahren, um letztendlich ein sicheres Endprodukt zu erhalten.

Auch Cannabis unterliegt, wie alle Arzneimittel, strengen Hygienevorschriften. Um beispielsweise mikrobielle Verunreinigungen wie Pilze, Bakterien und Schimmel zu vermeiden, hat sich gezeigt, dass die Behandlung mit ionisierender Strahlung (z.B. E-Beam) Cannabis soweit soweit dekontaminiert, dass es den Vorschriften entspricht und dabei der Feuchtigkeitsgehalt der Blüten, der THC-und CBD-Gehalt nicht beeinträchtigt werden.

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THC

THC, oder Tetrahydrocannabinol, ist eine Gruppe von Molekülen mit ähnlicher Struktur. Delta-9-THC wurde 1942 entdeckt und ist derzeit das bekannteste THC-Molekül und das pharmakologisch relevanteste Cannabinoid.

THC-Moleküle binden als Agonist sowohl an CB1- als auch an CB2-Rezeptoren, was bedeutet, dass es die Signalwege stimuliert. THC bindet jedoch vorzugsweise an CB1-Rezeptoren im zentralen Nervensystem, was seine psychotropen Eigenschaften erklärt. Da THC auch das am besten erforschte Cannabinoid ist, gibt es bereits viele Studien, die seine entzündungshemmenden und antiemetischen Eigenschaften belegen. Diese Eigenschaften machen THC zu einem wichtigen Therapeutikum in der Krebspalliativmedizin und zu einem Analgetikum bei chronischen und neuropathischen Schmerzen.

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Terpen-Profil

Einzelne Terpene können unterschiedliche Wirkungen auf den Körper haben. Während beispielsweise von Lavendel eine eher beruhigende Wirkung ausgeht, wirken Pinien eher belebend. Allerdings können Cannabis-Varianten unterschiedliche Kombinationen und relative Mengen an Terpenen aufweisen. Die Mischung der in einer Sorte vorhandenen Terpene bezeichnet man als Terpen-Profil. Dieses beeinflusst die Wirkung der jeweiligen Sorte auf den Patienten, sodass die Kenntnis des Terpen-Profils einer Sorte den Ärzten eine bessere Einschätzung ihrer Wirkung ermöglichen kann (z. B. anregend oder beruhigend).

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Terpene

Terpene sind eine Gruppe natürlich vorkommender Verbindungen, die von Pflanzen produziert werden. Diese sekundären Inhaltsstoffe verleihen den Pflanzen ihren Geruch und ihren Geschmack und gelten als Hauptbestandteile von ätherischen Ölen. So ist es zum Beispiel das Terpen Linalool, das einem Lavendelfeld seinen herrlichen Duft und dem ätherischen Lavendelöl seine beruhigende Wirkung verleiht. In jüngster Zeit wurden die medizinischen Anwendungen von Terpenen verstärkt erforscht, da sie nachweislich antidiabetische, krebshemmende, malariabekämpfende und antivirale Eigenschaften haben.

Die wichtigsten Terpene und ihre konkrete Wirkung finden Sie hier im Glossar.

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Extrakte für Apotheker

Erfahren Sie in dieser Broschüre, wie Sie ihren Patienten mit Extrakten aus dem vollen Spektrum der Cannabispflanze eine optimale therapeutische Versorgung bieten können. Sie finden Informationen rund um die Wirkstoffzusammensetzung, Indikationen und Nebenwirkungen, der einfachen oralen Dosierung sowie praktische Hinweise zum Thema Verordnung.

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Dronabinol

Erfahren Sie in dieser Broschüre, wie Sie Ihre Patienten mit Dronabinol versorgen können. Sie finden hier Praxishinweise zu Rezepturen und der Verarbeitung, Informationen zu Wirkstoffprofilen und Wirkung sowie NRF-Arbeitsvorlagen und der Taxierung in Apotheken.

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Literatur
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Maximus dolor, inquit, brevis est. Non laboro, inquit, de nomine. Quae cum magnifice primo dici viderentur, considerata minus probabantur. Neque enim civitas in seditione beata esse potest nec in discordia dominorum domus; Sed non sunt in eo genere tantae commoditates corporis tamque productae temporibus tamque multae.